Liebe ClubMitglieder, Sand – ein Geschenk der Natur, das in unerschöpflicher Fülle zur Verfügung steht. Glas, das aus geschmolzenem Sand entsteht, ist rein und natürlich und kann sowohl der Natur vollständig zurückgegeben als auch immer wieder erneuert werden. Genau wie unser ClubPartner...
[b][url=https://www.german-emirates-club.com/Partner/3/1192]BEGA[/url][/b], ein führender Partner in der nachhaltigen Verarbeitung von Glas, setzt auf Innovation und natürliche Ressourcen für langlebige und umweltfreundliche Produkte.
Niemand weiß genau, wann Glas zum ersten Mal erzeugt wurde. Älteste Funde reichen bis 7000 v. Chr. zurück. Man weiß nur, dass die älteste Glasherstellung mit der Töpferei verbunden ist. Ein Zufallsprodukt, das durch die Verbindung von kalkhaltigem Sand und Natron durch zu starkes Erhitzen der Töpferöfen als farbige Glasur auf den Keramiken entstand. Erst 1500 v. Chr. gelang es, Glas unabhängig von der keramischen Unterlage zu produzieren.
Die Härte, Beständigkeit und Farbe des Glases haben den schöpferischen Geist des Menschen angeregt wie kein anderes Material. Kein anderer Werkstoff ist seit so langer Zeit eng mit unserer Kultur verknüpft wie Glas. Rein und zeitlos, dauerhaft und schön, hat Glas seit jeher den Menschen begleitet und sein Leben entscheidend bereichert.
[b]Glasschmelze[/b]
In der Glashütte von BEGA in Limburg an der Lahn wird die Kunst beherrscht, aus Sand und verschiedenen Zuschlagstoffen ein hochwertiges Glas zu schmelzen. Die Schmelzöfen erreichen dabei eine Temperatur von mehr als 1500 °C. Entsprechend der Aggressivität des Glases halten die Schmelzwannen drei bis fünf Jahre, bevor sie erneuert werden.
Während des Schmelzprozesses reagieren die Rohstoffe und zersetzen sich zu einer nahezu vollkommen vermischten und entgasten Glasschmelze. Das Glas, so flüssig wie Honig, fließt durch einen Bodenkanal – den Durchlass – aus der Schmelzwanne in die Arbeitswanne, wo es auf etwa 1200 °C abkühlt und zähflüssig wird. Ab diesem Punkt beginnt die Arbeit der Glasmacher.
[b]Glasformung[/b]
Bei quadratischen Grundrissen des Glases oder bei Unsymmetrien der Form ist eine ganz besondere Präzision bei der Glasentnahme gefordert. Der entnommene Glasposten wird erneut in einem viel größeren nassen Holzlöffel gewulgert, also vergleichmäßigt und entsprechend der endgültigen Glasform »gestellt«. In diesem Augenblick sind handwerkliches Geschick und höchste Konzentration gefordert, da für diesen Vorgang nur wenige Sekunden Zeit zur Verfügung stehen. Das heiße, noch verformbare Glas wird in die Eisenform eingebracht, die Form durch den Formenhalter geschlossen und verriegelt. Gleichzeitig bläst der Glasmacher mit seinem Atem oder mit Druckluft das Glas aus. Durch die folgende Berührung des Glases mit der Wandung der gusseisernen Form kühlt es in kurzer Zeit auf etwa 600 °C ab und erstarrt.
Die Form wird entriegelt und das Glas, an der Pfeife hängend, entnommen. Um nun Glas und Pfeife voneinander zu trennen, werden mit Hilfe eines hölzernen Stieles einige Wassertropfen auf die Nahtstelle Glas-Metall geträufelt. An der Tropfstelle schreckt das Wasser das heiße Glas mit kräftigem Zischen ab. Es bilden sich schlagartig kleine Risse in der Glasoberfläche. Diese sind ausreichend, um das Glas in diesem Bereich durch einen leichten Schlag auf die Glasmacherpfeife definiert abzutrennen. Damit sind Herstellung und Formgebung des Rohglases abgeschlossen.
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[b]Dreischichtiges Opalglas[/b]
Eine Spezialität der Glashütte von BEGA ist das dreischichtige opalüberfangene Beleuchtungsglas. Der erste Schritt in der Herstellung dieses wertvollen Glases besteht in dem Entnehmen des heißen zähflüssigen Glases aus der Kristallglaswanne. Der Kölbelmacher stößt hierzu die Glasmacherpfeife gezielt etwa 2-3 cm in das Glasbad. Bei gleichzeitigen Drehbewegungen wickelt er eine bestimmte Menge zähflüssigen Glases um den Pfeifennabel. Die Pfeife wird vom Glasbad abgezogen, wodurch die Trennung des ersten Glaspostens vom Glasbad erfolgt ist.
Diese etwas unförmige Glasmasse wird auf einer Wälzplatte durch Drehbewegungen bei gleichzeitigem Andrücken rotationssymmetrisch um die Pfeifenachse geglättet, damit bei der späteren Bearbeitung keine ungleichen Wandstärken entstehen. Um diesen massiven zähen Glasposten zum Kölbel aufzublasen, wird etwas Luft in die Pfeife gepresst und das Pfeifenende sofort mit dem Daumen verschlossen. Die sich erwärmende Luft dehnt sich aus, kann aber nicht entweichen und drückt in das weiche plastische Glas. Durch leichtes Nachblasen mit dem Mund vergrößert sich der Rohling, vermindert seine Wandstärke, kühlt rasch auf etwa 600 °C ab und erstarrt. Während der Abkühlungsphase wird die Pfeife mit dem aufgebrachten Kölbel vom Kölbelträger zur benachbarten Opalwanne getragen. An der Opalwanne übernimmt der »Überfänger« die Pfeife mit dem Kölbel. Mit großem Geschick stößt er erneut die Pfeife mit dem Kölbel einige Zentimeter in das Opalglas.
Bei ständiger Drehbewegung »wickelt« er das Opalglas um das Kristallglaskölbel und achtet auf die gleichmäßige Glasverteilung. Bei schneller werdender Drehbewegung zieht er die Pfeife aus dem Glasbad, reißt gleichzeitig den Glasfaden ab und wulgert das überfangene Kölbel in einem nassen Holzlöffel zu einem gleichmäßigen runden Gebilde. Bei dem hier stattfindenden Arbeitsschritt durchläuft das Glas den Temperaturbereich von 840 °C und läuft weiß aus. Behutsam, die Pfeife drehend, trägt der Kölbelträger diese samt Glas zurück zur Kristallglaswanne.
Nach einer kurzen Abkühlungsphase kann er das »Halbzeug« jetzt dem Glasmacher übergeben. Dieser muss nun, entsprechend der vorgegebenen Glasform, die endgültige Glasmenge der Wanne entnehmen. Je nach Größe der Glasform sind das 2-15 kg Glas. Das vorgegebene Gewicht und die Glasverteilung auf dem Kölbel müssen hierbei genau beachtet werden. Zu viel Glas führt zu Problemen in der Wandstärke, zu wenig Glas beeinträchtigt die Stabilität des Glases.
[u]Über unseren ClubPartner:[/u]
Seit der Gründung im Jahr 1945 entwickelt und produziert BEGA hochwertige Leuchten für nahezu alle Bereiche der Architektur im Innen- und Außenbereich. In dieser Zeit entstanden Produkte, deren Idee und Warenzeichen zum Gattungsbegriff für unzählige Leuchten der gesamten Branche wurden. So führt das Unternehmen seit mehr als 60 Jahren das Warenzeichen Lichtbaustein®. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 1.300 Mitarbeiter, die Produktpalette umfasst mehr als 4.200 Positionen, die von über 100 Vertriebspartnern in vielen Ländern angeboten werden.
Für die Fertigung hochwertiger Leuchten hat BEGA sich die besten Voraussetzungen selbst geschaffen. Nicht als Folge eines Vorschriftenwerks, sondern als Resultat eines Lernprozesses – als fester Bestandteil der BEGA-Vorstellungen von Qualität. Wissen, Erfahrung und ständige Lernbereitschaft bestimmen das tägliche Handeln bei der Entwicklung neuer Leuchten und Produktideen.
Schon lange bevor der Begriff Nachhaltigkeit zu einer Werbeaussage wurde, legte BEGA Wert auf sorgfältige Konstruktionen und die intelligente Verwendung von Rohstoffen. Ein schonender Umgang mit Ressourcen und die Schaffung vorbildlicher Produktionsstätten für Mensch und Umwelt sind von Beginn an Teil der Firmenphilosophie - nicht nur ein modernes Addendum.
Als gutes Baudetail und Teil einer Architektur sollen sich BEGA-Leuchten harmonisch einfügen und ihre Aufgaben über lange Zeit erfüllen. Ihr Licht soll Architektur unterstreichen, stimmungsvoll oder eindrücklich in Szene setzen oder auch deren plastisches Erscheinungsbild bei Nacht erhalten.
Leuchten von BEGA sind Lichtwerkzeuge für vielfältige Gestaltungsideen all derer, die mit Licht planen und gestalten.
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